Die Adventzeit steckt voller köstlicher Versuchungen

Im Dezember ist es gar nicht so leicht sich im Zaum zu halten. Überall gibt es süße Naschereien, der Punsch darf auch nicht fehlen und statt leichter Sommersalate kommen bei all den Weihnachtsfeiern doch eher deftige, fettreiche Mahlzeiten auf den Tisch. Natürlich wollen wir die Weihnachtszeit mit seinen leckeren Versuchungen auch genießen, Kekserl isst man ja schließlich nicht das ganze Jahr über, oder doch? ;)

Die Weihnachtsbäckerei bestehen hauptsächlich aus Zucker, Butter, Nüssen und Mehl. Wenn dann noch mit Schokolade und Zuckerglasuren verziert wird, kommen schon einige Kalorien zusammen. Ganz darauf verzichten wäre dennoch viel zu schade und mit den Nüssen haben sie auch durchaus gesunde Inhaltsstoffe. Allerdings gilt, mehr als 3-4 Stück sollten es nicht auf einmal sein. Makronen und Lebkuchen zählen im Gegensatz zu Schokokugeln und Vanillekipferl noch zu den leichteren Varianten. Und wer danach noch immer Lust auf was zu knabbern hat, kann statt auf weitere Kekserl oder Nikolausschoki auf Mandarinen oder Erdnüsse in der Schale zurückgreifen.

Auch am Christkindlmarkt warten viele Leckereien auf uns. Sehr deftig sind dabei Langos, Kartoffelpuffer oder Kässpätzle. Diese Speisen schlagen mit ihrem hohen Fettgehalt und bis zu 1000kcal ordentlich aufs Kalorienkonto. Maroni und Kartoffelecken beim Maronistand, Ofenkartoffel mit Joghurtsoße oder eine heiße Gulaschsuppe sind da um einiges leichter, aber mindestens genauso gut.

Weihnachtsbraten, Gansl, gebackener Fisch und vieles mehr wird auf Weihnachtsfeiern aufgetischt, dazu noch Alkohol und Berge von Keksen als Nachspeise … da hilft nur Eines! Konsequent aufhören mit dem Essen, wenn das Sättigungsgefühl einsetzt (Zur Info: Wenn man schon fast platzt ist es schon längst überschritten ;) ). Danach am besten den Hund oder ein paar liebe Menschen schnappen und einen Verdauungsspaziergang einlegen.

Habt ihr euch schon einmal gefragt wie viel Zucker und reiner Alkohol in einem Punsch stecken? Die Mengen variieren je nach Geschmacksrichtung und Rezept zwar stark, bis zu 30g Zucker und 7 Promille Alkohol können es aber durchaus sein. Damit kommt ein Punsch auf denselben Energiegehalt wie ein Frühstück. Glühwein, Jagatee oder Glühmost sind da deutlich zuckerärmere Alternativen.


Wer jetzt ganz genau wissen will, was im Punsch drinnen ist, macht ihn am besten selbst. Zum Beispiel gleich nach unserem Rezept:

Beerenpunsch für ca. 6 Häferl

1/2 Zitrone
100ml Rum
800ml Wasser
250g Tiefkühlbeeren
300ml Traubensaft
50ml Himbeersirup
4 Teebeutel Winterfrüchtetee
1 Zimtstange
1 Messerspitze Lebkuchengewürz

Wasser, Traubensaft, Gewürze und Teebeutel aufkochen lassen.
Himbeersirup, Zitronensaft, Rum und Tiefkühlbeeren dazugeben und für ca. 10min ziehen lassen.
Wer es noch weihnachtlicher möchte, kann zusätzlich noch einen Chai-Teebeutel hineingeben.

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Marlene Schütz

Aus zahlreichen (anfangs noch fehlgeschlagenen) Versuchen Omas Lebkuchen nachzubacken, hat sich mittlerweile eine große Leidenschaft fürs Kochen und Backen entwickelt. Am meisten freue ich mich neue Sachen auszuprobieren. „Darf ich kosten?“ zählt wohl zu meinen meistbenützen Sätzen. Mit dem Diätologie-Studium konnte ich mein Interesse für Lebensmittel und deren Auswirkungen auf den Körper zum Beruf machen und bin seit Jahren sowohl im Spital als auch freiberuflich tätig.