Sommerzeit ist Grillzeit

Ein lustiger Grillabend mit Familie und Freunden gehört definitiv zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen im Sommer. Ein paar Tipps helfen euch, aus so einem Abend nicht nur ein gemütliches Beisammensein, sondern auch ein richtig gesundes Essen zu gestalten.

Bildung krebserregender Stoffe vermeiden
Gerade im Zusammenhang mit Grillen hört man immer wieder von bösen Stoffen, wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder heterozyklische aromatische Amine (HAA), die in großen Mengen Krebs auslösen können. Sie entstehen vermehrt bei sehr hohen Temperaturen (über 220°) und bei Rauchentwicklung durch runtertropfendes Fett auf die Glut. Die Bildung dieser Substanzen kann durch indirektes Grillen (Grillgut liegt nicht direkt über der Holzkohle) oder Alugrillschalen, die abtropfendes Fett auffangen, verhindert werden. Schwarze bzw. verkohlte Stellen des Grillgutes sollten wegschnitten werden. Marinaden mit Rosmarin, Thymian, Oregano, Knoblauch und Senf punkten nicht nur durch Geschmack. Durch ihre antioxidativen Eigenschaften können sie sogar krebserregende Substanzen neutralisieren.

Es müssen nicht nur Würsteln sein
Mittlerweile kann ja schon fast alles auf den Grill geworfen werden. Fettreiche Würsteln, Spare Rips und faschierte Laibchen sind ab und zu durchaus in Ordnung. Magere Fleischstücke, egal ob vom Schwein, Rind oder Geflügel in einer schmackhaften Kräutermarinade oder gegrillter Fisch sind jedoch mindestens genauso gut und strapazieren das Energiekonto nicht ganz so stark. ;)

Auf die Vitaminbeilagen nicht vergessen
Fleisch ist zwar mit Abstand der Favorit am Rost, aber auch Beilagen wie Folienkartoffeln und Maiskolben sollten bei keinem Grillgelage fehlen. Gemüsesorten wie Zucchini, Tomaten, Melanzani, Paprika, Kürbis oder Champignons machen am Grill ebenso eine gute Figur. Wer damit noch nicht genug hat kann auch gleich noch Pfirsiche, Ananas, Banane, oder Wassermelone für eine heiße Nachspeise auf den Grill legen.

Wir wünschen euch eine schöne Grillsaison und hoffen euch läuft schon das Wasser im Mund zusammen ;)

Marlene Schütz, Diätologin & what's the menu

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Marlene Schütz

Aus zahlreichen (anfangs noch fehlgeschlagenen) Versuchen Omas Lebkuchen nachzubacken, hat sich mittlerweile eine große Leidenschaft fürs Kochen und Backen entwickelt. Am meisten freue ich mich neue Sachen auszuprobieren. „Darf ich kosten?“ zählt wohl zu meinen meistbenützen Sätzen. Mit dem Diätologie-Studium konnte ich mein Interesse für Lebensmittel und deren Auswirkungen auf den Körper zum Beruf machen und bin seit Jahren sowohl im Spital als auch freiberuflich tätig.